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Crossmediales Publizieren – ein praktischer Workshop zur Kulturhauptstadt 2010 |
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Leser, Zuhörer und Zuschauer erwarten von den Medien zunehmend Inhalte, die genau auf ihr Zeitbudget und ihre Interessen abgestimmt sind. Medienunternehmen aller Branchen sind daher gefordert, ihre Angebote an die neuen Anforderungen anzupassen. Internetzeitungen, Podcasts, Web-TV-Sendungen und Blogs sind nur einige Stichworte, die die Arbeit von Journalisten heute schon bestimmen und in Zukunft wohl immer relevanter werden.
Die Seminarteilnehmer bei einer Videokonferenz
„Wie können Journalisten für den Arbeitsmarkt der Zukunft ausgebildet werden?" hat sich daher das Institut für Journalistik an der Universität Dortmund gefragt und im Wintersemester 2006/2007 ein Pilotprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Pätzold und Dr. Sonja Kretzschmar gestartet. In einem einwöchigen Workshop haben sich 20 Studierende der Journalistik mit den theoretischen Ansätzen eines medienkonvergenten Journalismus auseinandergesetzt. Und haben dann mit ihren eigenen Erfahrungen aus Fernseh-, Radio-, Zeitungs- und Online-Redaktionen crossmediale Konzepte erarbeitet und umgesetzt.
Die Ergebnisse sind auf den folgenden Internetseiten zusammen gefasst. Inhaltlicher Schwerpunkt der Beiträge ist die „Kulturhauptstadt 2010".
In den kommenden Jahren soll das Portal kontinuierlich weiter wachsen. Aus dem Pilotprojekt zum crossmedialen Publizieren soll somit ein festes Element in der Journalisten-Ausbildung in Dortmund werden.
Text: Julia Seifert
Kultur 2010, die Themen:
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Im Jahr 2010 ist Essen Kulturhauptstadt, stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet. Europa und die Welt blicken dann auf die Region. Doch was ist Kultur zwischen Rhein und Ruhr heute? Was kann sie sein? Um darauf eine Antwort zu finden, braucht die Kulturhauptstadt aktive Bürger mit Ideen. Jeder kann sich mit eigenen Projekten beteiligen. Doch wie? Das verraten wir Ihnen.
(Text: Sebastian Quillmann)
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Europäische Route der Industriekultur |
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Stahlwerk, Gasometer, Zeche – Viele Wahrzeichen der wirtschaftlichen Stärke des Ruhrgebiets sind heute stillgelegt. Aber sie sind nicht vergessen: Sie sind Ankerpunkte in der Route der Industriekultur. Ausgehend von den vier Ankerpunkten Zollverein, Zollern, Duisburg Nord und dem Gasometer in Oberhausen können die Besucher Kunst und Kultur, Natur und Architektur an vielen bekannten und unbekannten Orten des Ruhrgebiets entdecken. (Text: Gruppe IV )
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Das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei mit dem vierfachen, neun Meter hohen U auf seiner Spitze ist seit bald achtzig Jahren eines der herausragenden Wahrzeichen Dortmunds. SPD-Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer will im U-Turm für 40 Millionen Euro das neue Museum unterbringen, die lokale CDU und vor allem Regierungspräsident Helmut Diegel sind dagegen: das Projekt sei im Angesicht leerer Haushaltskassen viel zu teuer. Doch vielleicht hat Langemeyer Grund zur Hoffnung, denn das U-Museum könnte zu einer kulturellen Landmarke der Kulturhauptstadt 2010 werden.
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(Text: Eva Kalwa)
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